Seminarnummer: 27-11-11
Fachtherapeut*in Craniosacrale und Osteopathische Therapie – CMD-Zusatzqualifikation
CMD verstehen – funktionelle Zusammenhänge erkennen und gezielt behandeln
Fortbildungspunkte: 16
Datum: 06.11.2027 - 07.11.2027
Preis: 445.00 €
Tag 1: 10:00–17:00 UhrTag 2: 10:00–17:00 Uhr
Adresse:
Schulstraße 3 - 535415 Pohlheim-Grüningen
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RegistrierenSeminarbeschreibung:
In dieser zweitägigen Fortbildung beschäftigst Du Dich intensiv mit der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Du lernst funktionelle Zusammenhänge zwischen Kiefergelenk, Muskulatur, Zungenruhelage, Schlucken und Artikulation kennen und wendest gezielte manuelle Techniken direkt in der Praxis an.
Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet funktionelle Fehlregulationen des Kausystems, die in der logopädischen Praxis eine zentrale Rolle bei Artikulations-, Stimm- und Schluckstörungen spielen. Dieses zweitägige Vertiefungsseminar verknüpft fundiertes theoretisches Basiswissen mit intensiver therapeutischer Praxis. Du lernst die funktionelle Anatomie des Kiefergelenks detailliert zu verstehen, komplexe Läsionsketten im Körper aufzuspüren und Bissauffälligkeiten systematisch zu befunden. Der Kurs vermittelt dir die Fähigkeiten, okklusal bedingte Spannungsmuster ganzheitlich zu betrachten und effektiv manuell zu behandeln.
Schwerpunkte der Fortbildung
- Anatomische & theoretische Grundlagen: Funktionelle Anatomie, Biomechanik und Neurophysiologie des Kiefergelenks sowie die Analyse auf- und absteigender Läsionsketten innerhalb des myofaszialen Systems.
- CMD-Leitsymptome: Ganzheitliche Betrachtung von myofaszialem Stress, Bruxismus (Zähneknirschen), Kiefergelenksknacken sowie dem engen Zusammenspiel von emotionalen Belastungen und Muskeltonus.
- Logopädischer Fokus: Direkter Einfluss von CMD auf Schluckverhalten, Zungenruhelage, Artikulation, Kehlkopfspannung und den langfristigen Erfolg einer myofunktionellen Therapie.
- Manuelle Praxis: Fortgeschrittene extra- und intraorale Griffe zur gezielten Entlastung der Kaumuskulatur, des harten Gaumens und zur Förderung der physiologischen Selbstregulation.
Lehrmethoden
Die Fortbildung kombiniert theoretische Fachimpulse zur funktionellen Anatomie mit einem hohen Praxisanteil. Neben strukturierten Live-Demonstrationen stehen das intensive therapeutische Anleiten sowie das gegenseitige Üben, Ertasten (Palpieren) und das Verfolgen funktioneller Läsionsketten in Kleingruppen im Vordergrund.
Teilnahmebescheinigung und Fortbildungspunkte
Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars erhältst du eine offizielle Teilnahmebescheinigung. Für diese Fachfortbildung werden 16 Fortbildungspunkte (Seminarpunkte) vergeben.
Aufbau der Qualifikation
Dieses Seminar ist ein eigenständiges Vertiefungsmodul der Reihe „Fachtherapeut*in Craniosacrale und Osteopathische Therapie“.
- Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossene Module 1 & 2 der Fachtherapeuten-Ausbildung (oder vergleichbare manuelle Vorkenntnisse).


